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Wieso ein herausforderndes Kind, auch immer ein Geschenk für dich ist :-)

Hallo schön, dass du wieder da bist!

 

Es hat etwas länger gedauert wie gedacht,

aber heute ist es endlich soweit

und hier kommt mein nächster Blogartikel.

 

Wie ich dir ja schon beim letzten Mal versprochen habe,

will ich heute auf herausfordernde Kinder eingehen.

 

Was meine ich überhaupt mit herausfordernde Kinder?

 

Durch meine Arbeit mit Kindern und auch als Mama zweier Kinder,

konnte ich immer wieder gut beobachten,

dass ein und das selbe Kind von unterschiedlichen

Erwachsenen total verschieden wahrgenommen werden.

 

Wie kann das sein, handelt es sich doch

um ein und das selbe Kind?

 

Je mehr ich das aus der Nähe beobachtete, umso mehr

forschte ich im Internet und in Seminaren nach.

Was ich da gelernt habe, ist echt spannend.

 

Jeder Erwachsene hat seinen eigenen Wahrnehmungsfilter.

Einfach gesagt, dass was Du siehst, siehst Du durch den Filter,

 den Du von den Erwachsenen in deiner Kindheit übernommen hast.

 

Jeder kann also nur durch seine

angelernte Sichtweise auf die Welt schauen.

 

Leider ist es oft noch so, dass das nicht immer die

klarste Brille ist, durch die du die Welt wahrnimmst.

 

Wenn du als Kind gelernt hast, dass es nicht in Ordnung ist

bestimmte Verhalten zu zeigen,

dann verurteilst du unbewusst ein Kind,

das genau dieses Verhalten zeigt.

 

Das tust du nur, weil du das so vorgelebt bekommen hast.

Dein kleines Ich hat alles, was von den Erwachsenen,

um dir herum gezeigt wurde,

als absolute Wahrheit angenommen.

 

Ich nehme jetzt einfach mal das Beispiel Wut.

 

In unserem Kulturkreis ist sie nicht gern gesehen.

Schließlich hat man immer schön, lieb und artig zu sein.

Im Mittelmeerraum, hat man einfach ein anderes Wort dafür,

 nämlich Temperament und dort gehört es zu Kultur.

 

Wut kann soviel Energie in dir freisetzen,

wenn du sie zu kanalisieren weißt.

 

Nur haben die meisten von uns gelernt Gefühle in gut

und böse zu unterteilen, und die Bösen zu unterdrücken.

 

Also wenn du geliebt werden willst,

dann zeige bitte nur die guten Gefühle.

 

Um zurück auf das herausfordernde Kind zu kommen,

es hat also immer etwas mit deinen antrainierten

Sichtweisen zu tun, wie du ein Kind wahrnimmst.

 

Ich kann ein Kind nur als herausfordernd und schwierig sehen,

wenn es mich mit meinen, lange unterdrückten Gefühlen in Kontakt bringt.

 

Eine Stimmgabel gerät auch nur in Schwingung,

wenn der Ton der sich im Außen zeigt, in ihr drin verankert ist.

 

Durch die vielen verschiedenen Erwachsenen in der Kindheit,

wie deine Eltern, deine Familie, deine Erzieher und Lehrer, hast Du

so ein breitgefächertes Spektrum an Stimmgabeln in dir.

 

Nur war Dir das vielleicht bisher nicht in diesem Ausmaß bewusst.

 

Dein Kind bzw das Kind, das dir auf privater oder beruflicher Ebene begegnet

und in dir unangenehme Gefühle auslöst, ist mit dieser

Sichtweise also ein Geschenk.

 

Es hilft dir deine unbewusst übernommenen Muster

aufzudecken und so zu transformieren.

 

Nächste Woche mehr zu diesem Thema

 

bis dahin, wünsche ich dir alles Liebe

 

deine

 

Alexandra